Ich schreibe übrigens nicht nur Fiktion.
Manchmal tue ich auch so, als könnte ich „Sachbuch„. Einen Anfang habe ich vor ein paar Jahren mit „Demokratie kann hart sein“ (auch hier im Ganzen verfügbar, aber über etwas Unterstützung via Kindle/Unlimited würde ich mich jetzt nicht beschweren) gemacht.
Aktuell habe ich neben dem Schreiben an meinem Roman Grid Runners (ich schrieb u.A. hier darüber) ein weiteres Projekt fertiggestellt, an dem ich seit 2 oder 3 Jahren immer mal wieder gearbeitet hatte. Das Ergebnis waren einzelne Texte, die ich dann doch zu schade fand, um sie nicht zu nutzen. Sicher, ich hätte sie auch als Blogposts verwerten können. Ich wollte dann aber auch keine 10 einzelnen Blogposts aneinanderreihen. Ich hätte es wie „Demokratie kann hart sein“ auch in einen langen Blogpost packen können.
Aber ich habe seit Mai nichts mehr auf Kindle/Unlimited veröffentlicht und bis Grid Runners fertig ist, dauert es noch ein bisschen.

Wie ich auf X die Welt veränderte befindet sich aktuell im Review. Erfahrungsgemäß dauert es von da an bis zur Veröffentlichung zwischen 2 und 5 Tagen. Das Buch wird für 1.99€ auf Amazon verfügbar sein.
Eine kurze Leseprobe aus Kapitel 2 gibt es hier:
Nachricht, abgeleitet vom älteren “Nachrichtung”. Bezeichnete ursprünglich eine Mitteilung, nach der man sich richten soll. Etwas, das man wissen muss, um entsprechend zu handeln.
In weniger schwülstig: Das, was man wissen sollte, bevor man sich zum Affen macht.
Für die längste Zeit der Menschheitsgeschichte waren Nachrichten vor Allem eines: langsam. Der Bote auf dem Pferd, der Ausrufer auf dem Marktplatz, später die Zeitung, die morgens im Briefkasten lag und die Welt von gestern erklärte. Dann kamen Radio und Fernsehen und mit ihnen ein Ritual, das Generationen von Deutschen geprägt hat: um 20 Uhr ist Tagesschau. Punkt. Da setzte man sich hin, da war Ruhe im Wohnzimmer, da erfuhr man, was in der Welt passiert war. Was nicht in der Tagesschau kam, war im Zweifel auch nicht passiert. Oder zumindest nicht wichtig.
Man muss das nicht romantisieren, aber man sollte es sich in Erinnerung rufen. Denn das Prinzip dahinter war jahrzehntelang dasselbe: zwischen dem Ereignis und dem Bürger stand eine Redaktion. Die entschied, was relevant ist, was gesendet wird, wie es eingeordnet wird und wann man es erfährt. Das hatte durchaus seine Vorteile, wir kommen noch darauf. Es hatte aber auch einen ganz entscheidenden Nachteil: man war darauf angewiesen, dass die Redaktion es einem sagt. Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern, heißt es. Heutzutage ist oft genug schon die Tagesschau von vor einer Stunde alt. Und das hat vor Allem einen Grund. Er fängt mit X an und hört mit X auf.
Wer mehr lesen möchte, muss sich entweder auf Amazon/Kindle/Unlimited das Buch holen oder Glück haben: Die ersten 5, die sich (formlos) unter leseprobe@badidol.de melden, bekommen von mir eine .pdf des Buches als Antwort zugeschickt.
(Hinweis: sollte ich nicht binnen 1-2 Tagen auf die Mail geantwortet haben, bedeutet das, dass die 5 schon erreicht sind.)
Nachtrag: Amazon ist schneller, als es jemals war. Mittlerweile ist das Buch bereits verfügbar. Es ist hier zu finden.


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