Heute in unserer neuen Reihe „Wie geht eigentlich…?“: NuTrance. Zumindest nenn ich das so. Das Ding ist: bei elektronischer Musik gibt es mittlerweile so viele unterschiedliche Stilrichtungen und jeder nennt seinen Kram mit Pech anders.
Der Track ist klar von Trance und Bounce geprägt. Ich nenne es einfach NuTrance :)
Wir fangen an, womit viele in dem Genre anfangen: einer sehr soliden, konventionellen 4 on the floor:
Zu dieser gesellen sich dann noch ein paar Hi Hats.
Und weils auf der 2 und der 4 halt auch noch was braucht, bringen wir noch ne Snare mit ins Spiel.
Wie immer bei mir, darf ein wuchtiger Bass nicht fehlen. Genretypisch ist der ganz langweilig im Offbeat.
Nachdem wir jetzt was für die tiefen Töne haben, wenden wir uns…mehr tiefen Tönen zu. Die Pads (also das, was nach Streichern klingt) bestehen aus mehreren einzelnen Layern, die zum Teil nur einzelne Töne halten. Auf jedem dieser Layer liegt ein sogenannter Sidechain-Effekt, der den Sound da, wo die Kickdrum ist, etwas leiser macht. Das hat dann diesen pumpenden Effekt zur Folge.
Der Track hat zwar nur 2 davon,aber Akkorde brauchts auch ;)
Jetzt müssen wir eigentlich nur noch ein paar minimalistische, melodische Akzente setzen, damit man grob weiß, wo es lang geht und dann sind wir eigentlich auch schon durch.
Ein paar kleine Pulses hier:
Ein paar minimalistische Bells da:
Und schon haben wir was, was im Ganzen etwa so klingt:


Hinterlasse einen Kommentar